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AntiVirus Archive - Jakobsoftware

Schutz vor Emotet-Trojanerwelle

By | IT Security Blog

Das BSI und die LKAs warnen derzeit vor einer Trojanerwelle mit dem Emotet-Downloader. Der Virus lädt Schadfunktionen nach, im Regelfall Banking-Trojaner, die Login-Daten mitschneiden. Dies führt zu Ausfällen in betroffenen Unternehmen, um die Rechner wieder in einen sicheren Zustand zu bringen. Avast und AVG schützen vor der Gefahr: „Wir erkennen Emotet mit verschiedenen Modulen. Empfohlen wird, den Verhaltensschutz zu aktivieren, aber selbst wenn das nicht geht[,] deckt z. B. der Dateischutz das auch noch mit ab.“, so eine Stellungnahme von Avast.

Neben einem aktuellen Virenschutz gehört in ein gut greifendes Sicherheitskonzept auch ein regelmäßiges Backup, um im Worst-Case keinen signifikanten Datenverlust zu erleiden und schnell wieder einsatzbereit zu sein. Zudem sollten alle Betriebssystem-Sicherheitsupdates stets zeitnah eingespielt werden, ebenso Aktualisierungen für die genutzte Anwendungssoftware. Und natürlich müssen die Mitarbeiter aufgeklärt werden, dass Dateianhänge an E-Mails potenziell bösartig sind und insbesondere beispielsweise das Ausführen von Makros in Office-Dokumenten dann zumeist in einer Vireninfektion endet.

Schutz vor Trojanerinfektionen

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In einer Klinik im bayerischen Fürstenfeldbruck hat Medienberichten zufolge ein Passwort-stehlender Banking-Trojaner zugeschlagen und die komplette IT lahmgelegt. Die Klinik wurde sogar aus der Integrierten Leitstelle abgemeldet und Notfälle damit auf die umliegenden Kliniken verteilt. Menschen wurden dadurch nicht gefährdet. Die rund 450 Rechner der Klinik werden nun überprüft – solange laufen viele Prozesse ohne die IT.

Nicht nur Verschlüsselungs- und Erpressungstrojaner sind derzeit massiv im Umlauf und können Schaden durch lahmgelegte Systeme anrichten. Auch vermeintlich weniger destruktive Varianten wie Banking-Trojaner können die Rechner stören. Wenn diese Treiber im System verankern, kann das beispielsweise Netzwerk-Verbindungen lahmlegen.

Solche Fälle können durch ein mehrstufiges Sicherheitskonzept rasch eingedämmt werden. Wichtiger Bestandteil ist die Mitarbeiterschulung, dass bei unverlangt zugesandten Dokumenten eine gewisse Gefahr besteht, und das ausführbare Dateien komplett tabu sind. Das Ausführen von Makros in Office-Dokumenten sollten Mitarbeiter bei solchen Mail-Anhängen auf keinen Fall erlauben. Zudem gehört ein aktueller Virenschutz dazu , optimalerweise mit einem Verhaltensschutz ausgestattet. Zudem hilft ein regelmäßiges – tägliches – Backup, gegebenenfalls im schlimmsten Fall den Datenverlust zu minimieren und die Einsatzbereitschaft schnell wiederherzustellen.

AVG-Update jetzt durchführen

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AVG hat das angekündigte Support-Ende für die Version AVG 2016 und ältere zum 01.08.2018 inzwischen umgesetzt. Rechner mit diesen älteren AVG-Fassungen melden daher inzwischen, dass sie ein Update benötigen.

Dieses steht allen Nutzern mit einer Lizenz, die noch Laufzeit hat, einfach zur Verfügung. Wie die Aktualisierung optimal gelingt, hängt von der Art der Installation ab.

Home und Business-Einzelplatzinstallationen:
Diese können im Regelfall direkt mit dem aktuellen Installationspaket überinstalliert werden und landen damit auf dem aktuellen Stand. In seltenen Fällen sind die Maschinen jedoch „organisch gewachsen“, wodurch eine einfache Aktualisierung fehlschlägt und noch Reste vom alten Virenscanner aktiv sind. Diese Maschinen muss man dann nach der Anleitung „AVG – Vollständig deinstallieren“ bereinigen.

Zentral verwaltete Business-Netzwerk-Installation:
Hierfür stellen wir eine Migrationsanleitung bereit, die alle Schritte einfach beschreibt, mit denen man auf schnellstem Wege auf den neuen Stand kommt.

Microsoft entfernt Abfrage, Updates wieder für alle verfügbar

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Bis vor kurzem haben Microsoft-Betriebssysteme keine Updates mehr eingespielt, wenn vom Antivirenprogramm ein bestimmter Registry-Schlüssel nicht gesetzt wurde. Dies führte dazu, dass beispielsweise Windows-7-Systeme ohne Virenscanner noch unsicherer wurden, da sie auch keine Sicherheitsaktualisierungen vom Hersteller mehr erhalten haben. Jetzt rudert das Redmonder Unternehmen zurück und beseitigt diese Hürde wieder vollständig. Die Antivirenhersteller seien inzwischen alle kompatibel mit den Sicherheitsupdates gegen die Spectre- und Meltdown-Prozessor-Sicherheitslücken, sodass die Updates wieder für alle Systeme freigegeben werden können.