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AVG Archive - Jakobsoftware

Schutz vor Emotet-Trojanerwelle

By | IT Security Blog

Das BSI und die LKAs warnen derzeit vor einer Trojanerwelle mit dem Emotet-Downloader. Der Virus lädt Schadfunktionen nach, im Regelfall Banking-Trojaner, die Login-Daten mitschneiden. Dies führt zu Ausfällen in betroffenen Unternehmen, um die Rechner wieder in einen sicheren Zustand zu bringen. Avast und AVG schützen vor der Gefahr: „Wir erkennen Emotet mit verschiedenen Modulen. Empfohlen wird, den Verhaltensschutz zu aktivieren, aber selbst wenn das nicht geht[,] deckt z. B. der Dateischutz das auch noch mit ab.“, so eine Stellungnahme von Avast.

Neben einem aktuellen Virenschutz gehört in ein gut greifendes Sicherheitskonzept auch ein regelmäßiges Backup, um im Worst-Case keinen signifikanten Datenverlust zu erleiden und schnell wieder einsatzbereit zu sein. Zudem sollten alle Betriebssystem-Sicherheitsupdates stets zeitnah eingespielt werden, ebenso Aktualisierungen für die genutzte Anwendungssoftware. Und natürlich müssen die Mitarbeiter aufgeklärt werden, dass Dateianhänge an E-Mails potenziell bösartig sind und insbesondere beispielsweise das Ausführen von Makros in Office-Dokumenten dann zumeist in einer Vireninfektion endet.

AVG-Update jetzt durchführen

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AVG hat das angekündigte Support-Ende für die Version AVG 2016 und ältere zum 01.08.2018 inzwischen umgesetzt. Rechner mit diesen älteren AVG-Fassungen melden daher inzwischen, dass sie ein Update benötigen.

Dieses steht allen Nutzern mit einer Lizenz, die noch Laufzeit hat, einfach zur Verfügung. Wie die Aktualisierung optimal gelingt, hängt von der Art der Installation ab.

Home und Business-Einzelplatzinstallationen:
Diese können im Regelfall direkt mit dem aktuellen Installationspaket überinstalliert werden und landen damit auf dem aktuellen Stand. In seltenen Fällen sind die Maschinen jedoch „organisch gewachsen“, wodurch eine einfache Aktualisierung fehlschlägt und noch Reste vom alten Virenscanner aktiv sind. Diese Maschinen muss man dann nach der Anleitung „AVG – Vollständig deinstallieren“ bereinigen.

Zentral verwaltete Business-Netzwerk-Installation:
Hierfür stellen wir eine Migrationsanleitung bereit, die alle Schritte einfach beschreibt, mit denen man auf schnellstem Wege auf den neuen Stand kommt.

Windows 7 erhält ohne Virenscanner keine neuen Updates mehr

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Am Jahresanfang hat Microsoft Sicherheitsupdates gegen die Prozessorlücken Spectre und Meltdown veröffentlicht. Seitdem installiert Windows Update nur noch neue Sicherheitspatches, wenn vom Virenscanner ein bestimmter Registry-Schlüssel angelegt wurde. Ist auf dem Windows-7-Rechner kein Virenscanner installiert, der kompatibel wäre, fehlt der Schlüssel. Das Windows-7-System erhält dann seit Januar keine Patches gegen bekannte Sicherheitslücken mehr, worauf jetzt die c’t hingewiesen hat.

Zwar installiert Microsoft einen Dialekt des Windows Defenders, der ist aber im Gegensatz zu Windows-8- oder Windows-10-Versionen davon stark eingeschränkt und setzt zudem den benötigten Registry-Schlüssel nicht. Daher ist es wichtig, einen aktuellen Virenscanner wie AVG Internet Security zu installieren. Damit stellt man zum Einen sicher, dass der Rechner gegen Viren, Würmer und Trojaner gut geschützt ist. Zum Anderen bleibt er auch in Zukunft besser geschützt, da Sicherheitslücken vom Hersteller dann mit Updates geschlossen werden.

AVG und Avast kompatibel mit Patch gegen Spectre- und Meltdown-Lücke

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Zum Jahresanfang wurden Sicherheitslücken in diversen Prozessoren bekannt, durch die Angreifer beispielsweise Passwörter aus dem Arbeitsspeicher auslesen können. Es sind noch keine realen Angriffe aus der Praxis bekannt, jedoch sind die Sicherheitslücken als so schwerwiegend einzustufen, dass die Prozessoren- und Betriebssystemhersteller bereits Aktualisierungen bereitstellen, um die derzeit bekannten Angriffe abzuwehren.

Da manche Software mit diesen Updates zu Problemen wie nicht startenden Rechnern führt, hat Microsoft eine Art Schloss eingebaut: Antivirensoftware muss einen Registry-Schlüssel anlegen und damit die Kompatibilität bestätigen; erst wenn der Schlüssel erzeugt ist, installiert Windows Update den Patch.

Sowohl AVG- als auch Avast-Sicherheitslösungen sind mit den Updates kompatibel und setzen inzwischen diesen Registry-Key. Unter Windows-Betriebssystemen sollten daher inzwischen die Patches gegen die Spectre- und Meltdown-Sicherheitslücken automatisch ausgerollt werden. Administratoren, die das Netzwerk mit einer Patchverwaltung betreuen, können bei Einsatz von AVG und Avast den Patch nun freigeben.