Category

IT Security Blog

Endpoint Security detaillierter betrachtet: E-Mail-Schutz

By IT Security Blog

„Endpoint Security“. Das Schlagwort schlechthin beim Thema IT-Sicherheit zur Zeit. Dabei handelt es sich bei jedem PC, Mac, Server, Smartphone, Drucker um nichts anderes als einen „Endpoint“, oder auf Deutsch Endpunkt. Somit öffnet sich bei dem Thema ein weites Feld. Nachfolgend ein paar Grundgedanken zum Themenkomplex.

Endpunkte können auf verschiedene Arten angegriffen werden, von E-Mails, bei Webseitenbesuchen, durch direkte Angriffe oder etwa „alte Materialien“ – infizierte CDs, USB-Datenträger und so weiter.

Einer der wichtigsten Angriffsvektoren sind E-Mails. Diese können in verschiedenen Formen gefährlich werden. Etwa durch infizierte Anhänge, Links auf bösartige Dateien, Links auf Webseiten, die ihrerseits Daten stehlen oder etwa Phishing-Mails, bei denen man durch Beantwortung sensible Daten weiterreicht wie Kreditkartendaten.

Eine moderne E-Mail ist praktisch eine Internetseite. Sie besteht aus Bildern und Links. Auch Bilder sind in diesem Kontext wie Links zu verstehen. Sie werden selten alle in der E-Mail als Anhang mitgeliefert, sondern liegen meist auf einem externen Server, welcher diese Bilder dann bereitstellt.

Zunächst eine Betrachtung, wie eine E-Mail auf den Rechner des Empfängers gelangt – den Endpunkt. Weiterlesen

Erpressungstrojaner

Lesetipp Threat-Reports

By IT Security Blog

Analysen der aktuellen Bedrohungslage, sogenannte Threat-Reports, bieten die Hersteller der IT-Security-Branche regelmäßig an. Reflexartig neigt man oftmals dazu, diese zu ignorieren. Wir können aber nur empfehlen, zumindest gelegentlich doch mal solche Analysen zu lesen. Die darin erläuterten Angriffe, Techniken und Methoden sowie Statistiken helfen, ein tieferes Verständnis für die tatsächliche Bedrohungslage und daraus gegebenenfalls auch Handlungsempfehlungen zu entwickeln.

Aktueller Lagebericht

Unser langjähriger Partner Hornetsecurity hat kürzlich den Lagebericht für Juli 2021 veröffentlicht. Es finden sich interessante Hintergründe etwa zur Lockbit 2.0-Ransomware, die offenbar ein Affiliate-Programm für Cyberkriminelle anbietet.

Veränderte Angriffe

Angriffe zum Eindringen in die Netzwerke von Organisationen finden oftmals über E-Mail-Anhänge statt. So haben laut Hornetsecurity die Angriffe mit Word-Dokumenten signifikant zugenommen im Vergleich zum Vormonat. Außerdem setzten die Cyberkriminellen vermehrt auf Excel-Dateien, die keine VBA-, sondern Excel-4.0-Makros enthalten. Damit versuchen sie, die Erkennung durch Virenscanner zu unterlaufen. Es finden sich noch weitere spannende Statistiken etwa zu den am häufigsten gefälschten Absender-Firmen, verwendete Angriffstechniken oder aus welchen Sektoren die angegriffenen Organisationen zu welchem Anteil stammen.

Die Threat-Reports liefern verlässliche Informationen und belastbare Fakten. Damit ist man besser informiert als etwa durch kurze Social-Media-Posts.

Cloud Management Console

Stopfen oder alte Zöpfe abschneiden

By IT Security Blog

Die zentrale Verwaltung des Virenschutzes im Netz mit AVG Remote Admin Server: Über Jahre zuverlässig, stabil und einfach gewohnt. Und dennoch benötigen auch diese Lösungen hin und wieder mehr als nur ein Facelift.

Was erwartet Sie mit der neuen Administrationsoberfläche der AVG Business Edition?

In Jahrzehnte-altem Code kann man nur mit sehr viel Mühe neue Funktionen einbauen. Als Programmierer kenn ich diese Effekte nur zur Genüge. Es ist nicht immer einfach zu entscheiden, wann man mit der „Reparatur“ aufhören und mit einem neuen Programm starten sollte. Aber wenn sich verschiedene Ansätze zusammenführen lassen und andere Ansätze schon existieren, ist die Entscheidung einfacher und führt oft auch zu weniger Aufwand in der Pflege der Software. Weiterlesen

Erpressungstrojaner

Erpressungstrojaner – Lösegeldzahlung keine gute Idee

By IT Security Blog

Eigentlich sollten die Gründe, warum das Zahlen von Lösegeld an Cyberkriminelle hinter einem Erpressungstrojaner eine schlechte Idee ist, jedem einleuchten: An erster Stelle legitimiert das solche Angriffe – sie haben Erfolg und werden mit Geld belohnt. Zudem bleibt oft eine große Ungewissheit, ob überhaupt eine Lösung zum Entschlüsseln der Daten geliefert wird. Einige Erpressungstrojaner waren in der Vergangenheit sogar ausschließlich auf Zerstörung ausgelegt, es gab schlicht keine Entschlüsselungsmöglichkeiten.

Lösegeldzahlung sinnlos

Aktuell findet ein Fall in den Medien Beachtung, da durch einen Ransomware-Befall eine wichtige Benzin-Pipeline in den USA abgeschaltet werden musste, was anfing, gravierende wirtschaftliche Auswirkungen zu haben. So stiegen etwa die Spritpreise auf ein neues Hoch. Zwar dementiert der Pipeline-Betreiber, Lösegeld gezahlt zu haben, jedoch sind sich mehrere Medien nach Recherche einig, dass etwa fünf Millionen US-Dollar an die kriminellen Drahtzieher geflossen ist. Nur – genutzt hat es Medienberichten zufolge nichts. Die tatsächlich gelieferte Entschlüsselungsroutine war so langsam, dass die Wiederherstellung aus Backups deutlich schneller zum Erfolg führte, dass die Computer und Netze wieder nutzbar waren und der Betrieb wieder aufgenommen werden konnte.

Abhilfe durch Sicherheitskonzept

Dieser Fall bestätigt einmal mehr, dass ein gutes Sicherheitskonzept umgesetzt werden sollte. Es besteht aus aktuellem Virenscanner, stets aktueller Software auch von Drittherstellern mittels Patch Management sowie aus regelmäßigem Backup mit Rechteseparierung und Mitarbeiterschulungen. Diese helfen, selbst nach Überwindung aller Sicherheitsmaßnahmen durch Cyberkriminelle die Rechner und Netze schnell wieder einsatzfähig zu bekommen, um wirtschaftlichen Schaden gering zu halten. Und natürlich, dass es weiterhin keine gute Idee ist, Lösegeld an Erpresser zu zahlen.

Beitragsbild: @ santiago-silver – Fotolia.com

Welt-Backup-Tag: Warum er so wichtig ist

By IT Security Blog

Ein regelmäßiges Backup sollte so selbstverständlich sein wie ein Virenscanner und stets aktualisierte Software auf den Rechnern.

Da dem mitnichten so ist, wurde der Welt-Backup-Tag ins Leben gerufen, um das Thema mehr ins Bewusstsein der Menschen zu rücken. Dieser findet jedes Jahr am 31. März statt.

Nicht nur Schutz vor Datenverlust

Ein Backup schützt nicht nur vor Datenverlust. Es hilft auch, im Fehlerfall schnell wieder einsatzbereit zu sein und weiterarbeiten zu können. Damit spart ein sauberes Backup bares Geld, da Umsatzausfälle aufgrund nicht laufender Rechner minimiert werden. Es ist erfahrungsgemäß keine Frage, ob Maschinen mal derart ausfallen, sondern wann. Weiterlesen