Wikileaks zu CIA-Angriffen auf Virenscanner

Wikileaks hat unter dem Namen „Vault 7“ Dokumente veröffentlicht, die die Arbeit der Cybereinheiten der CIA beschreiben. Einige Dokumente erläutern, wie die Hacker der CIA der Erkennung durch einige Virenscannern entgehen konnten.

Die Ansätze verdeutlichen, wie das tägliche Geschäft der Antivirenhersteller funktioniert: Die Cyberkriminellen versuchen, der Erkennung zu entgehen, und die Programmierer der Antivirenhersteller legen neue Maßnahmen nach, um die Schadsoftware doch zu erkennen und so die Kunden zu schützen. Daher wird eine Antivirenlösung nicht nur einmal programmiert und ist dann fertig – stetiger Wandel bedingt ständig neue Programmversionen.

Die gute Nachricht ist am Ende, dass die Veröffentlichung der Angriffsszenarien dazu geführt haben, dass diese Einfallstore rasch geschlossen werden konnten. Ebenfalls erfreulich: Oft postulierte Sicherheitslücken in Antimalware, die zum Einschleusen von Schädlingen dienten, scheinen weiterhin ein Mythos zu sein – keiner der veröffentlichten Angriffe setzt auf so etwas.