Twitter unterstützt Do-not-track

Twitter unterstützt Do-not-trackAVG hilft beim Schutz der Privatsphäre und enthält seit AVG 2012 Service Pack 1 das Feature „Do-not-track“. Damit können Anwender unterbinden, dass Werbe­netzwerke oder soziale Netze wie Facebook, Linked-in, Google Ads und so weiter Daten darüber, welche Seiten man besucht, mitproto­kollieren und auswerten können. Das ist normalerweise aufgrund der „Like“ oder „Digg this“ und vergleich­baren Schalt­flächen auf Webseiten möglich.

Als erstes soziales Netzwerk hat Twitter nun bekannt gegeben, das noch in der Entwicklung befindliche und vom Anbieter nur freiwillig umzu­setzende „Do-not-track“ vom Web-Konsortium (der Standardisierungs­­stelle für Web-Standards) zu unterstützen. Dazu kann der Webbrowser beim Aufruf einer Webseite die Information senden, dass der Anwender „Do-not-track“ aktiviert hat und nicht möchte, dass Nutzer­­spuren aufgezeichnet werden. Die Verantwortung liegt hier beim Server­betreiber, diesem Wunsch dann auch zu folgen.

Allerdings unterstützen die wenigsten Serverbetreiber und Diensteanbieter diesen Privat­sphären­schutz. Daher bleiben Nutzer mit der AVG-Komponente „Do-not-Track“ jetzt schon unter dem Radar der Werbe- und sozialen Netze: Standard­mäßig unterbindet das Plug-in die Daten­übertragung an die bekannten Netzwerke. Dadurch lässt sich „Do-not-track“ bereits jetzt schon nutzen – AVG-Nutzer behalten die Kontrolle über ihre Daten.

Links:
Twitter support Do-not-track: https://support.twitter.com/articles/20169453/

Geschrieben von Dirk Knop