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Notfall-Update für den Adobe Flash Player

avg_logo_deAdobe hat ein Notfall-Update für den Flash Player veröffentlicht, der ihn auf Version 23.0.0.205 hievt und Sicherheitslücken schließt, die bereits zum Infizieren von betroffenen Maschinen ausgenutzt wird. Dazu genügt bereits, eine Webseite mit bösartigen Elementen – etwa durch gehackte Werbe-Server eingeschleust – mit einer älteren Flash Player-Version zu besuchen.

Der Webbrowser Google Chrome aktualisiert sich bereits und hat die aktuelle Version an Bord. Andere Browser verlassen sich auf das Betriebssystem. Microsoft sollte in Kürze ebenfalls Aktualisierungen für Windows 8 dun Windows 10 verteilen; bisher müssen Anwender jedoch selbst aktiv werden und ihr System auf den aktuellen Stand bringen. Welche Version derzeit im Browser aktiv ist, lässt sich durch Besuch der Versions-Seite von Adobe herausfinden; dort bietet Adobe dann gegebenenfalls auch gleich den Download der Fassung mit dem Sicherheitsflicken an.

Ein installierter Virenscanner wie AVG Internet Security hilft, die Gefahren solcher Schwachstellen zu minimieren. Der Online-Shield erkennt zahlreiche Exploits, die zum Einbrechen in und Infizieren von Rechnern genutzt werden, und kann diese blockieren.

Zeroday-Lücke im Flash Player geschlossen

avg_logo_deIm Flash Player von Adobe wird derzeit eine Sicherheitslücke von Cyberkriminellen angegriffen – alleine das Besuchen einer gehackten Webseite mit anfälliger Flash-Version genügt, den Rechner mit einem Trojaner zu infizieren. Seit heute stehen Updates bereit, die Nutzer und Administratoren zeitnah einspielen sollten.

Die aktuell installierte Flash-Version findet man über die About-Flash-Seite von Adobe heraus. Aktuell sind die Versionen 21.0.0.213, 18.0.0.343, 11.2.202.616; sie stehen im Download-Center bereit.

Eine Antivirenlösung hilft, sich gegen derartige Schwachstellen zu schützen: Der Web-Schutz in AVG Antivirus und Internet Security untersucht Webseiten auf enthaltene Exploits und kann entdeckte auch blockieren. Jedoch sollte auch die installierte Software stets auf dem aktuellen Stand gehalten und ungenutzte Programme nach Möglichkeit wieder von den Rechnern entfernt werden, um die Angriffsfläche zu minimieren. Zudem ist es ratsam, ein regelmäßiges Backup der wichtigen Daten anzufertigen, auf ein Medium, das nicht dauerhaft am Rechner angeschlossen ist. So lassen sich Auswirkungen beispielsweise von verschlüsselnden Erpressungtrojanern wirksam eindämmen.

Safer Internet Day 2015

avg_logo_deAm heutigen Dienstag findet der alljährliche Safer Internet Day statt – Ziel ist es, für die Gefahren aus dem Internet zu sensibilisieren. Bei den Gefahren, die durch die Preisgabe persönlicher Informationen und Daten etwa in sozialen Netzen lauern, kann nur eine Schulung helfen. Für die größten Angriffsflächen rein technischer Natur jedoch kann Software den Nutzer unterstützen.

Die weitaus größte Gefahr lauert immer noch beim Surfen im Netz. Cyberkriminelle versuchen, durch manipulierte Werbung auf Werbeservern, die in fast jede Internetseite integriert sind für eine Monetarisierung der Inhalte, Sicherheitslücken in der installierten Software zum Einschleusen etwa von Trojanern auszunutzen. Auf den infizierten Rechnern können sie dann Zugangsdaten zu Online-Konten mitprotokollieren, den Rechner zur Erpressung von Unternehmen etwa mittels DDoS-Attacken nutzen oder einfach Spam-E-Mails darüber versenden.

Ein paar einfache Schutzmaßnahmen genügen, um diese Bedrohung umfassend einzudämmen. So sollte die installierte Software stets auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Dazu gehören die Windows-Updates – aber auch die ganzen Programme, die mit dem Internet in Verbindung stehen, benötigen häufig Aktualisierungen. Darunter fallen Webbrowser, Java, PDF-Reader oder wie kürzlich gesehen der Flash Player von Adobe. Der Fall des Flash-Player zeigt, dass es eine ständige Aufgabe ist, die Aktualisierungen zu suchen und zu installieren.

Gegen Exploit-Versuche von manipulierter Werbung auf Webseiten helfen der Online Shield und Link Scanner von AVG. Diese erkennen viele Angriffsmuster und können sie blockieren, bevor es zu Schaden auf dem Rechner kommt. Ein weiteres Puzzleteil im Sicherheitskonzept ist schließlich ein Passwort-Manager wie Sticky Password. Der verwaltet mit einem Masterpasswort verschlüsselt die Zugangsdaten zu allen Online-Konten und zu Programmen. Dadurch kann man die automatisch generierten hochkomplexen Passwörter aus Sticky Password verwenden und diese auch regelmäßig mit Unterstützung vom Programm ersetzen. Cyberganoven können so nicht an diese immer wichtiger werdenden Zugangsdaten gelangen beziehungsweise nichts damit anfangen.

Sicherheit ist immer ein Kompromiss aus Benutzbarkeit und Komplexität der Sicherungsmaßnahmen. Ein sehr guter Sicherheitsgrad lässt sich aber schon mit diesen recht einfachen Mitteln erreichen.

Geschrieben von Dirk Knop.

Zero-Day-Lücke im Adobe Flash Player wird angegriffen

avg_logo_deIm Flash-Player von Adobe hat ein Sicherheitsforscher Lücken entdeckt, die durch sogenannte Exploit-Kits bereits in der Masse zum Einschleusen von Trojanern auf verwundbaren Rechnern missbraucht werden. Ein offizielles Update gibt es noch nicht, sodass man das Flash-Plug-in im eingesetzten Webbrowser zunächst deaktivieren sollte. Die neue Version 40 von Google Chrome kommt jedoch bereits mit einer von Adobe noch ungelisteten Version 16.0.0.287 des Flash Player auf den Rechner, die den Fehler wahrscheinlich nicht mehr enthält.

Welche Version des Flash Players der aktuelle Browser verwendet, kann man auf der About-Flash-Seite von Adobe sehen. Dort sind auch die aktuell verfügbaren Versionen aufgelistet. Auf der Get-Flash-Player-Seite kann man die aktuelle Version der Software manuell herunterladen.

Der Link Scanner sowie der Online Shield von AVG AntiVirus und AVG Internet Security kann Angriffe durch Exploit-Kits vereiteln. Ein aktueller Virenschutz hilft daher, sich vor Infektionen zu schützen.

Update: Inzwischen lässt sich bei Adobe mit den obigen Links eine aktualisierte Version des Flash Players herunterladen. Administratoren und Nutzer sollten das Update sollte rasch vornehmen.

Update 23.01.2015: Die Updates schließen zwar Sicherheitslücken, jedoch nicht die neu entdeckte Zero-Day-Schwachstelle. Die Exploit-Kits greifen inzwischen nicht nur den Internet Explorer mit Flash Player an, sondern auch den Firefox-Webbrowser. In beiden Browsern sollten daher die Flash-Plugins deaktiviert werden. Unter Firefox gelingt dies unter „Extras“ – „Add-ons“, im Internet Explorer unter „Einstellungen“ (Zahnrad-Symbol) – „Add-Ons verwalten“.

Update 03.02.2015: Erneut werden Sicherheitslücken im zwischenzeitlich gepatchten Flash Player angegriffen. Adobe arbeitet an einer weiteren Aktualisierung. Abhilfe schafft bis dahin, Flash zu deaktivieren. Firefox und Chrome bieten aber auch die komfortable Möglichkeit, eingebettetes Flash erst nach einem Mausklick abzuspielen. Eine Anleitung dazu gibt es hier.

Update 05.02.2015: Adobe verteilt automatisch die Aktualisierung auf eine fehlerbereinigte Flash-Player-Version – die Versionsüberprüfung sollte jetzt „You have version 16,0,0,305 installed“ zurückliefern.

Geschrieben von Dirk Knop.

Patch-Reigen von Microsoft und Adobe im Sommer

Sowohl Microsoft als auch Adobe schließen am August-Patchday zahlreiche Sicherheitslücken, die Angreifer zum Einschleusen von Schadsoftware etwa beim Besuch einer manipulierten Webseite missbrauchen können. Die Hersteller weisen darauf hin, dass die Updates so schnell wie möglich eingespielt werden sollten.

Microsoft stellt neun Updates bereit, von denen zwei als kritisch gelten. Bei installiertem Office und weiterer Microsoft-Software wächst die Anzahl sogar noch weiter, bis zu 17 Aktualisierungen stopfen die Sicherheitslecks. Adobe hingegen veröffentlichte zwei Updates für den Flash Player sowie Reader und Acrobat. Auch die damit geschlossenen Lücken lassen sich von Angreifern zum Infizieren der Rechner missbrauchen.

Für Google Chrome steht wegen der Flash-Player-Aktualisierung ebenfalls eine neue Version bereit, die sich einach durch Aufruf des Menüs und dort dem Punkt „Über Google Chrome“ installieren lässt. Für andere Webbrowser wie Firefox muss jedoch selber Hand angelegt und ein aktualisiertes Installationspaket heruntergeladen und ausgeführt werden. Die Installierte Version lässt sich über die „About Flash-Player“-Webseite herausfinden; neue Installer gibt es auf der Download-Seite von Adobe. Da einige der Sicherheitslücken bereits aktiv angegriffen werden, sollten Administratoren und Nutzer die Updates schnell einspielen.

Geschrieben von Dirk Knop.

Workaround für Sicherheitslücke im IE und FlashPlayer-Update

Für die vergangene Woche bekannt gewordene Sicherheitslücke im Internet Explorer in den Versionen 9 und 10 hat Microsoft ein Fix-it-Tool bereitgestellt, das den Browser vor den bisher beobachteten Angriffen vorläufig schützt. Wer auf IE 9 oder 10 angewiesen ist, sollte das Fix-it-Tool unbedingt herunterladen und ausführen.

Laut Security Advisory arbeitet das Unternehmen an einer Fehlerbehebung. Möglicherweise steht es zum März-Patchday zur Verfügung. Das Fix-it-Tool schützt nur vor den bekannten Angriffen, schließt die Sicherheitslücke selber jedoch nicht. Dennoch ist Administratoren und Anwendern dringend anzuraten, den Fix einzuspielen.

Zudem hat Adobe heute eine neue Version des Flash Player bereitgestellt, die ebenfalls bereits zum Einschleusen von Schädlingen missbraucht wird. Das Update auf Version 12.0.0.70 steht auf der Website zum Herunterladen bereit; die installierte Version lässt sich auf dieser Seite überprüfen. Auch hier ist anzuraten, das Update so schnell wie möglich zu installieren.

Geschrieben von Dirk Knop