Schlagwort-Archive: eScan

Vor 25 Jahren: Bootsektorvirus Michelangelo greift an

Computerviren waren noch ein Ausnahmephänomen, als der als Michelangelo bekannt gewordene Virus entdeckt wurde. Größere Bekanntheit erreichte die Schadsoftware, da sie in einem Kopierwerk auf Treiberdisketten großer Hersteller gelangte und so Rechner infizierte und sich auf alle Medien weiterkopierte, die in infizierte Rechner eingelegt wurden.

Die Schadroutine, die die ersten Sektoren der Festplatte mit Nullen überschreibt, wurde am 06. März eines Jahres aktiv – dem Geburtstag von Michelangelo. Eine derart manipulierte Festplatte enthält zwar eigentlich noch die meisten Nutzerdaten, ohne Expertenwissen und -tools waren die Daten jedoch für normale Endanwender verloren. Glücklicherweise blieb der Schaden begrenzt, eine weite Verbreitung wie spätere Internetviren war noch nicht möglich.

Virenscanner wie die Lösungen von AVG oder eScan helfen, derartige Schädlinge auf Systemen aufzuspüren und zu entfernen.

Microsoft Patchday verschoben – klaffende Sicherheitslücken

Microsoft führt klassisch am zweiten Dienstag jeden Monats seinen Patchday durch, an dem das Unternehmen Sicherheitslücken in der gesamten Produktpalette schließt. Den Februar-Patchday 2017 hat das Redmonder Unternehmen nun jedoch in letzter Minute ausfallen lassen und verschiebt die Aktualisierungen auf Mitte März. Einen genauen Grund nennt Microsoft nicht, wahrscheinlich hatten die Softwareflicken jedoch Nebenwirkungen, wodurch die Stabilität der Produkte in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Grundsätzlich ist die Vorgehensweise nachvollziehbar – schließlich müssen die Systeme lauffähig bleiben. Jedoch bleiben nun bereits bekannte Sicherheitslücken sperrangelweit offen, durch die Angreife Windows-Systeme kapern oder mit Malware infizieren können.

Daher müssen Administratoren und Anwender die nächsten vier Wochen besonders aufmerksam bleiben, welche Links oder Dateien sie öffnen. Zum Pflichtprogramm gehört auch ein aktueller Virenschutz wie der von AVG oder eScan. Diese untersuchen nicht nur den Rechner und dessen Internetverkehr auf digitalen Schädlingsbefall, sondern können etwa auch bösartige Webseiten erkennen und deren Laden verhindern.