Stopfen oder alte Zöpfe abschneiden

Cloud Management Console

Die zentrale Verwaltung des Virenschutzes im Netz mit AVG Remote Admin Server: Über Jahre zuverlässig, stabil und einfach gewohnt. Und dennoch benötigen auch diese Lösungen hin und wieder mehr als nur ein Facelift.

Was erwartet Sie mit der neuen Administrationsoberfläche der AVG Business Edition?

In Jahrzehnte-altem Code kann man nur mit sehr viel Mühe neue Funktionen einbauen. Als Programmierer kenn ich diese Effekte nur zur Genüge. Es ist nicht immer einfach zu entscheiden, wann man mit der „Reparatur“ aufhören und mit einem neuen Programm starten sollte. Aber wenn sich verschiedene Ansätze zusammenführen lassen und andere Ansätze schon existieren, ist die Entscheidung einfacher und führt oft auch zu weniger Aufwand in der Pflege der Software.

Für AVG stellt sich die Lage so dar: AVG hat mit der neuen Engine und neuen Funktionen, die in der Avast-Produktschiene bereits vollständig in der Avast Console umgesetzt sind, viele geänderte Komponenten erhalten. Die Remote Admin-Konsole von AVG ist streng auf On-Premise ausgerichtet. Diese alte Architektur beruht auf einem Programm, welches installiert werden muss und dann auch nur vom Computer mit dieser Installation ausgeführt werden kann. Moderne Anforderungen sind seit langem: Verwaltung einer Netzwerkinstallation über eine Weboberfläche, egal vor welchem Computer der Techniker dann sitzt.

Diese grundlegend neue Architektur ist in der Avast Business-Schiene schon umgesetzt. Es gibt eine zentrale „Datensammelstelle“, einen Kommunikationsknoten. Die Konfiguration erfolgt dann mit einer Website, die auf diesen Knoten aufsetzt. Diesen Knoten kann man dann auch „ins Internet“ stellen. Das kann der Kunde selbst machen, oder man nutzt die Cloudvariante der Console, dann ist der Kommunikationsknoten in einer von Avast abgesicherten Cloud. Das hat dann noch den Vorteil: Zur Verwaltung der AVG Installationen müssen sie keinen Server mehr installieren. Sie können also auch sehr effektiv kleine Unternehmen mit keinem oder sehr beschränkten Serverkapazitäten effektiv schützen und zentral administrieren.

Mit dieser neue Architektur sind Sie also in der Lage, wesentlich effektiver Ihre Kunden zu betreuen. Selbstredend sind dann viele Einstellungen, die manchmal nur eingeschränkt in der alten AVG Remote Administration implementierbar waren, auch ganz natürlich vorhanden.

Etliche der modernen Schutzmechanismen benötigen auch eine umfangreichen Cloud-Anbindung. Wenn wir uns beispielsweise das Patchmanagement ansehen. Da sind viele Änderungen zu beobachten. Alle diese Änderungen jeweils auf einen PC oder auch nur in einer On-Premise-Installation zu synchronisieren erfordert viel Bandbreite und auch sehr viel Speicherplatz und Rechenleistung. Daher werden manche neuen Dinge wie das AVG Business Patchmanagement auch nur über die Cloud-Console angeboten.

Wie nun vorgehen?

Am besten Sie verlängern Ihre aktuelle Installation. Aktualisieren dann auch die Remote Administration von AVG. Es ist bisweilen kaum zu glauben, dass hier viele Kunden seit Jahren keine Updates eingespielt haben. Mit der aktuellen Version von AVG Remote Admin können Sie dann aus der Remote Admin-Konsole das Update auf die neue AVG Business Management Console anstossen. Folgen Sie da einfach den Anweisungen.

Warum gerade mit der Verlängerung?

Die Verlängerung einer Lizenz ist oft mit geplanten Wartungszeiten verknüpft. Auch bei der Migration sind gewisse Wartungsarbeiten zu erledigen. Und sei es nur die Beobachtung, wie die Stationen schrittweise in der neuen Console auftauchen. So ganz und gar heimlich im Hintergrund geschieht nichts. Irgendwie auch ein tröstlicher Gedanke.

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