Konsequenzen aus dem NSA-Skandal

Der NSA-Skandal wurde im Wahlkampf zunächst heruntergespielt und für beendet erklärt; nun kommen immer mehr Details ans Licht, wie weitreichend jedoch die Überwachungsmaßnahmen der Geheimdienste greifen. Selbst vom abhörsicheren Kanzlerin-Handy konnte Kommunikation überwacht werden.

Das klingt zunächst so, als ob keine Gegenmaßnahme greifen würde. Das Kanzlerin-Handy kann jedoch nur dann die Kommunikation schützen, wenn die Gegenstelle ebenfalls die dafür nötige Verschlüsselung unterstützt. Nach bisherigem Wissensstand ließen sich lediglich die unverschlüsselten Gespräche anzapfen.

Als Unternehmen oder als Privatperson kann man ebenfalls auf Verschlüsselung setzen, sodass ein Ausspähen erheblich mehr Aufwand bedeutet. Verschlüsselung der Kommunikation zum Firmennetz etwa mit einer VPN-Lösung wie ViPNet sorgt dafür, dass ein Spion erstmal in dieses virtuelle Netz eindringen muss und es nicht genügt, einfach nur irgendwelche Internetknotenpunkte anzuzapfen.

Um die Rechner vor dem Eindringen Fremder in das virtuelle Netz zu schützen, müssen diese mit einer Antivirenlösung wie AVG Internet Security vor Schadsoftware abgesichert werden. Zudem muss zwingend die eingesetzte Software auf aktuellem Stand sein, um keine Hintertüren für uneingeladene Gäste offen zu halten.

Auch die Daten selber lassen sich vor unbefugten neugieren Blicken schützen: Der Trend geht zu immer mehr Datenablage „in der Cloud“, also auf fremden Servern im Internet. Hier kann man etwa mit HiCrypt eine automatisch verschlüsselte Dateiablage einrichten, auf die nur Personen Zugriff haben, die der HiCrypt-Laufwerksverwalter dafür freigibt. Dank sicherer AES-Verschlüsselung ist ein Zugriff auf die Inhalte von außen nicht möglich.

Mit derart einfachen Mitteln ist es bereits möglich, dem Ausspähen in großen Teilen zu entgehen.

Geschrieben von Dirk Knop