Internet-of-Things: Bot-Net entdeckt

vipnet_logo_deDas Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) wächst stark – immer mehr Geräte wie Kühlschränke, Überwachungskameras oder sogar heimische Heizungssteuerungen verbinden sich ins Internet, um den Komfort zu erhöhen. Solche Geräte haben meist keine oder lediglich rudimentäre Sicherheitsvorkehrungen; Sicherheitsupdates liefern die Hersteller in der Regel nicht aus.

Nun hat das Sicherheitsteam MalwareMustDie auf IoT-Geräten Schadsoftware gefunden, die sich über Sicherheitslücken in deren Betriebssystem einnisten konnte. Dabei verschleiert die Malware ihre Aktivitäten: Sie läuft nur im Speicher des Geräts, wodurch sie schwer aufzuspüren ist. Da diese IoT-Geräte selten neu gestartet werden, ist dennoch eine lange Laufzeit möglich.

IoT-Geräte sollten daher nicht direkt aus dem Internet zugreifbar sein, sondern hinter einer Firewall geschützt stehen. Den Zugriff kann man via VPN geschützt ermöglichen, beispielsweise durch einen Tunnel mit ViPNet. Dadurch verringert man die Angriffsfläche deutlich und kann beruhigt die Komfortfunktionen der neuen Technik nutzen.