Dezember-Patchday bei Microsoft und Adobe

Sowohl Microsoft als auch Adobe schließen mit Aktualisierungen für ihre Produkte Sicherheitslücken, die zum Teil bereits zum Infizieren von Rechnern ausgenutzt wurden. Administratoren und Nutzer sollten die bereitgestellten Updates so schnell wie möglich einspielen.

Unter anderem konnten in nahezu allen Windows-Versionen und in Office manipulierte TIFF-Dateien zum Ausführen eingeschleusten Schadcodes führen. Wer bereits das als Workaround angebotene FixIt-Tool von Microsoft ausgeführt hat, kann nach dem Update mit dem unter „Disable this FixIt“ angebotenen Tool die Anzeige von TIFF-Dateien wieder aktivieren.

Auch im Internet Explorer hat das Unternehmen gleich sieben Schwachstellen korri­giert, die das Einschmuggeln von Trojanern ermöglichten. Die Adobe Flash-Versionen 11.9.900.170 (respektive 11.2.202.332 unter Linux) schließen ebenfalls zwei Sicher­heits­lücken. Die installierte und aktive Flash-Version auf dem Rechner kann man auf einer Webseite von Adobe überprüfen.

Geschrieben von Dirk Knop