BSI warnt vor neuer GVU-Trojaner-Welle

avg_logo_deDas BSI sieht sich zu einer Warnung vor einer neuen Welle des Ukash-Trojaners, hierzulande als GVU-Trojaner bekannt, genötigt. Auf betroffenen Rechnern erscheine eine Warnung mit dem Logo der GVU und des BSI. Darin werde dem Nutzer unterstellt, er habe kinder­porno­grafisches Material heruntergeladen, terroristische Aktionen oder illegale Downloads oder ähnliche Straftaten ausgeführt.

BSI und GVU stellen gemeinsam klar: Sie sind nicht die Urheber dieser Schädlinge und Anzeigen.

Auf keinen Fall sollten betroffene Anwender von der Bedrohung ein Foto oder Screenshot erstellen: Diese zeigt auf dem Bildschirm neben dem Erpressungstext ein jugendpornografisches Bild an. Die Speicherung davon stelle jedoch eine Besitzverschaffung beziehungsweise einen strafbaren Besitz jugendpornografischen Materials dar, so die tatsächliche Warnung des BSI.

Anwender können sich vor einem Befall schützen, indem sie veraltete Software auf den aktuellen Stand bringen und nicht benötigte Software wie Java deinstallieren. Der für Privatanwender kosten­lose Secunia Personal Software Inspector hilft, das System automatisch auf dem aktuellen Stand zu halten und so die Angriffsfläche zu minimieren.

Zudem ist ein aktueller Virenschutz Pflicht. Hier liegt die Nutzung von AVGs Anti-Virus oder Internet Security 2013 nahe: Diese liefern einen guten Schutz und eine Vielzahl von Abwehrmechanismen gegen Schädlingsbefall auf dem Rechner.

Links:
Warnung des BSI https://www.bsi.bund.de/ContentBSI/Presse/Pressemitteilungen/
Presse2013/ Neue_Erpressungswelle_Ransomware_29012013.html

Secunia PSI: http://secunia.com/vulnerability_scanning/personal/

Geschrieben von Dirk Knop