BSI-Kongress: DeMaizière bemängelt Sorglosigkeit

vipnet_logo_deAuf dem BSI-Kongress, der diese Woche stattfindet, hat Bundesinnenminister DeMaizière den Bürgern und der Wirtschaft zu mehr Sicherheitsbewusstsein geraten. Die Menschen teilten bedenkenlos Privatfotos und würden bereitstehende und nutzbare E-Mail-Verschlüsselung nicht nutzen. Ebenfalls wurde digitales Ausspähen thematisiert, das nicht nur von den USA ausgehe.

Angriffspunkte für derartige Spionage umfassen etwa den Datenaustausch zwischen Außendienstmitarbeitern und dem Firmennetz – oder das Notebook der Geschäftsführung, das auf Firmenressourcen zugreift. Bei diesem alltäglichen Szenario kann man die Abhörsicherheit massiv verbessern, indem man die Verbindungen mit ViPNet schützt. ViPNet benötigt keine zusätzliche Hardware, sondern lediglich einen erreichbaren Rechner – dieser muss nicht einmal ein Server sein und kann hinter einem DSL-Router stehen. Mit einem einfachen Portforward fungiert dieser Rechner als ViPNet-Knoten (ViPNet Coordinator) und dient als eine Art Verzeichnisdienst für die ViPNet-Clients.

Die Clients verschlüsseln nicht nur die Verbindung zum ViPNet Coordinator und zu anderen ViPNet-Clients, die sie möglichst via Direktverbindung zu kontaktieren versuchen, damit keine Bandbreite am ViPNet Coordinator verschwendet wird. Sie verschlüsseln zudem jedes Paket extra, sodass selbst innerhalb des Firmen-LANs die Verbindungen abhörsicher sind – ein wesentlicher Unterschied zu klassischen VPN-Lösungen, bei denen man spezielle VPN-Router und -Gateways anschaffen, einrichten und warten muss.

Somit ist ViPNet ein leicht in bestehende Strukturen zu integrierender zusätzlicher Abhörschutz gegen Industriespionage.

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Geschrieben von Dirk Knop.