Backup auf welche Medien?

Seit jeher behandeln viele die Datensicherung eher stief­mütterlich – dabei gibt es inzwischen einfach handhabbare Lösungen und Speicher­platz ist auch preislich erschwinglich. Bei Privat­an­wendern kommen zunehmend externe Fest­platten zur Daten­sicherung etwa der wichtigen Dokumente, privater Erinnerungs­fotos und -Filme zum Einsatz. Jedoch trifft man hier häufig noch einmalig beschreibbare CDs und DVDs sowie Blu-rays als Sicherungs­medium an. Da die einmal beschreib­baren Medien jedoch einen organischen Farbstoff zur Informations­speicherung einsetzen, der mit der Zeit chemische Reaktionen durchläuft und damit unbrauchbar wird, sind diese Medium keine guten Langzeit­speicher. Schon nach etwa fünf Jahren lassen sich viele dieser Medien nicht mehr auslesen. Die bessere Wahl sind hier die sogenannten Rewritable (wieder­beschreibbare) CDs und DVDs. Die setzen zur Datenspeicherung auf unterschiedliche Kristallformationen eines anorganischen und somit längerfristig stabilen Materials. Aber auch hier ist nach rund zehn Jahren mit einer deutlichen Degradation zu rechnen.

Externe Festplatten, etwa günstige USB-Festplatten, sind ein guter Kompromiss von Kosten und Geschwindigkeit. Zudem lassen sich darauf Daten schnell ersetzen oder per Windows-Freigabe etwa zentral am Internet-Router nutzen. Hier glänzt Langmeier Backup mit der Möglichkeit, auf Netzlaufwerke zu sichern. Das kann man außerdem nutzen, um die Daten auf eingebundenen Cloud­speicher zu sichern – etwa von Drop­box, des Telekom Medien­centers oder ähnlichen bereit­gestellte Verzeichnisse. Damit liegt das Backup komplett dezentral und lässt sich an jedem beliebigen Ort auf der Welt wieder­herstellen – Dank eingebauter, stärkster AES-Verschlüsselung vor den Blicken Fremder geschützt. Die Daten­zentren verfügen zudem über weitere eigene Backup-Mechanismen, sodass die Daten vor allen Unwägbarkeiten geschützt sind.

Firmen mit höherem Datenaufkommen können beispielsweise per Netzwerkfreigaben ebenfalls alle Varianten von Backup-Servern und -Speichern nutzen. In Organisationen kann beispielsweise eine Datensicherung auf Band­laufwerke als sinnvoll erweisen. Bei korrekter Lagerung halten die Daten bis zu 30 Jahre, wobei die Band­laufwerke gute Speicher­­geschwindig­keiten erreichen und die Kosten für Speicher­­platz sogar unter denen von Festplatten liegen. Für höheres Daten­aufkommen gibt es fertig konfektionierte Wechsel­­roboter, sodass sich die Daten ohne händisches Eingreifen kontinuierlich wegspeichern lassen.

Langmeier Backup unterstützt alle diese Backup-Medien, sodass die Nutzer sich darauf konzentrieren können, sich das passende Medium für den Einsatzzweck auszusuchen.

Links:
Band-Laufwerk wird 60: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bandspeicher-wird-60-1579618.html

Geschrieben von Dirk Knop