Alle Beiträge von Dirk Knop

Router als Einfallstor für Telefonbetrug

logo-sticky-passwordDie Bundesnetzagentur berichtet laut Spiegel, dass zunehmend Router auch von Privatanwendern von Cyberkriminellen gehackt und zum Anrufen auf teure ausländische Servicenummern missbraucht werden. Die Drahtzieher dahinter kontrollieren diese Rufnummern und kassieren dann die hohen Gebühren für die Anrufe. Dies ist eine Kehrseite der Medaille, dass die Telekom auf AllIP umgestellt hat, also der Nutzung des Internet-Protokolls und somit -Routers auch für die Telefonie.

Manche Router haben Schwachstellen in der Firmware, die der Hersteller mit Updates behebt – oder eben nicht, dann hilft nur ein Hardwaretausch. Andernfalls lassen sich solche Sicherheitslücken in diesen Routern eben zum Einbruch missbrauchen. Die im deutschsprachigen Raum weit verbreiteten Fritzboxen können inzwischen automatisch nach Aktualisierungen suchen und diese bei Bedarf einspielen. Diese Optionen sollten Nutzer unbedingt aktivieren. Zudem sollte der Zugang von außen aus dem Internet auf den Router deaktiviert werden, so dies in den Einstellungen möglich ist.

Oftmals gelingen derartige Hacks jedoch aufgrund schwacher Passwörter. Nutzer sollten sicherstellen, dass sie auch den Routerzugang mit einem starken, komplexen Passwort sichern. Hierbei kann ein Passwort-Manager wie Sticky Password helfen, der einen Passwort-Generator für komplexe Passwörter enthält und diese dann auch gleich in der geschützten Datenbank hinterlegt. So muss man sich nur noch ein Passwort zum Passwort-Manager merken und kann auf seine ganzen Zugänge mit komplexen Passwörtern einfach zugreifen.

Microsoft entfernt Abfrage, Updates wieder für alle verfügbar

avg_logo_deBis vor kurzem haben Microsoft-Betriebssysteme keine Updates mehr eingespielt, wenn vom Antivirenprogramm ein bestimmter Registry-Schlüssel nicht gesetzt wurde. Dies führte dazu, dass beispielsweise Windows-7-Systeme ohne Virenscanner noch unsicherer wurden, da sie auch keine Sicherheitsaktualisierungen vom Hersteller mehr erhalten haben. Jetzt rudert das Redmonder Unternehmen zurück und beseitigt diese Hürde wieder vollständig. Die Antivirenhersteller seien inzwischen alle kompatibel mit den Sicherheitsupdates gegen die Spectre- und Meltdown-Prozessor-Sicherheitslücken, sodass die Updates wieder für alle Systeme freigegeben werden können.

Master-Kennwort für Firefox‘ Passwortspeicher leicht knackbar

logo-sticky-passwordDer Sicherheitsforscher Wladimir Palant hat in einem Blog-Artikel auf ein Problem von Firefox und Thunderbird hingewiesen. Diese speicherten das Master-Kennwort für den integrierten Passwort-Safe nicht mehr zeitgemäß gesichert. Es sei dadurch zu leicht zu knacken. Mit brachialer Rechenkraft heutiger Grafikkarten lassen sich die Passwörter aus SHA1-Hash mit Salt sehr rasch durchprobieren. Seit nunmehr neun Jahren gibt es im Bugtracker der Mozilla Foundation einen Eintrag, der auf diesen Umstand hinweist. Dies berichtet heise Security.

Eine mögliche Lösung: Ein wirklich sehr langes Passwort respektive lange Passphrase verwenden. Oder man macht es sich leicht und nutzt den komfortablen Passwort-Safe Sticky Password. Der speichert und generiert lange, sichere Passwörter für unzählige Web- und Programmkonten – man muss sich nur noch ein Master-Kennwort merken. Die Entwickler verbessern die Software zudem stetig, um stets den besten Schutz und Stand der Technik zu bieten. Ein Umstieg gelingt schnell und einfach – Firefox-Nutzer sollten daher rasch handeln, um ihre Zugangsdaten sicher zu verwahren.

Windows 7 erhält ohne Virenscanner keine neuen Updates mehr

avg_logo_deAm Jahresanfang hat Microsoft Sicherheitsupdates gegen die Prozessorlücken Spectre und Meltdown veröffentlicht. Seitdem installiert Windows Update nur noch neue Sicherheitspatches, wenn vom Virenscanner ein bestimmter Registry-Schlüssel angelegt wurde. Ist auf dem Windows-7-Rechner kein Virenscanner installiert, der kompatibel wäre, fehlt der Schlüssel. Das Windows-7-System erhält dann seit Januar keine Patches gegen bekannte Sicherheitslücken mehr, worauf jetzt die c’t hingewiesen hat.

Zwar installiert Microsoft einen Dialekt des Windows Defenders, der ist aber im Gegensatz zu Windows-8- oder Windows-10-Versionen davon stark eingeschränkt und setzt zudem den benötigten Registry-Schlüssel nicht. Daher ist es wichtig, einen aktuellen Virenscanner wie AVG Internet Security zu installieren. Damit stellt man zum Einen sicher, dass der Rechner gegen Viren, Würmer und Trojaner gut geschützt ist. Zum Anderen bleibt er auch in Zukunft besser geschützt, da Sicherheitslücken vom Hersteller dann mit Updates geschlossen werden.

Heute ist „Ändere dein Passwort“-Tag

logo-sticky-password„123456“ lautete auch 2017 beliebteste Passwort der Deutschen, berichtete das renommierte Hasso-Plattner-Institut zum Jahresende. Das Institut sammelt die bei Leaks veröffentlichten Passwörter und bietet eine Datenbank Namens Identity Leak Checker an, in der man seine Mail-Adresse auf kompromittierte Passwörter prüfen kann. Da die am häufigsten genutzten Passwörter zugleich besonders leicht zu knacken sind, riefen zuerst 2012 die Webseiten Gizmodo und Lifehacker zum „Change your password-day“ auf.

Online-Zugänge sind in den vergangenen Jahren stetig mehr geworden – fast jede Webseite setzt auf Zugangsdaten. Sich da die nötige Vielzahl an komplexen Passwörtern auszudenken und zu merken, artet da inzwischen zur Sisyphosaufgabe aus. Gut, wenn man dann auf einen Passwortmanager wie Sticky Password zurückgreifen kann. Man muss sich nur noch ein Masterpasswort merken und kann sich dann von dem Programm die komplexen Passwörter für die Zugänge bei Bedarf erstellen und zugleich verwalten lassen. Und das sogar geräteübergreifend! So werden unwirksame Passwörter wie „123456“ oder „passwort“ nicht zur Bedrohung der eigenen Identität und Konten.

Und das Beste: Sie können bis zum 13. Februar 2018 auf unserer Facebook-Seite eine von 20 Premium-Lizenzen für Sticky Password gewinnen!

AVG und Avast kompatibel mit Patch gegen Spectre- und Meltdown-Lücke

avg_logo_deZum Jahresanfang wurden Sicherheitslücken in diversen Prozessoren bekannt, durch die Angreifer beispielsweise Passwörter aus dem Arbeitsspeicher auslesen können. Es sind noch keine realen Angriffe aus der Praxis bekannt, jedoch sind die Sicherheitslücken als so schwerwiegend einzustufen, dass die Prozessoren- und Betriebssystemhersteller bereits Aktualisierungen bereitstellen, um die derzeit bekannten Angriffe abzuwehren.

Da manche Software mit diesen Updates zu Problemen wie nicht startenden Rechnern führt, hat Microsoft eine Art Schloss eingebaut: Antivirensoftware muss einen Registry-Schlüssel anlegen und damit die Kompatibilität bestätigen; erst wenn der Schlüssel erzeugt ist, installiert Windows Update den Patch.

Sowohl AVG- als auch Avast-Sicherheitslösungen sind mit den Updates kompatibel und setzen inzwischen diesen Registry-Key. Unter Windows-Betriebssystemen sollten daher inzwischen die Patches gegen die Spectre- und Meltdown-Sicherheitslücken automatisch ausgerollt werden. Administratoren, die das Netzwerk mit einer Patchverwaltung betreuen, können bei Einsatz von AVG und Avast den Patch nun freigeben.

Alle Jahre wieder … Schutz des neuen Rechners

IT-SecurityJedes Jahr zur Weihnachtszeit stehen auch viele neue Computer auf dem Gabentisch. Die Cyberkriminellen versuchen immer wieder, die Gunst der Stunde zu nutzen: Die meisten sind im Urlaub und ausgelassen und dabei auch etwas unvorsichtiger, geht es doch darum, die neuen Geräte auch auszuprobieren. Damit die Festtage erfreulich bleiben, ist daher zumindest ein minimaler Schutz angeraten.

Unser Vorschlag für einen einfachen und komfortablen IT-Grundschutz auf dem Gerät: Den Schutz vor Viren, Würmern und etwa Erpressungs- und Verschlüsselungstrojanern liefert AVG Internet Security. Die Software hält sich natürlich selber automatisch auf dem aktuellen Stand. Dazu sollte man noch ein Sicherheitsnetz spannen, indem man etwa mit Langmeier Backup von den wichtigen Daten und gegebenenfalls vom frisch installierten Windows automatisch eine Sicherungskopie anlegt. Und damit die Zugangsdaten zu Online-Shops und weiteren Internetkonten mit starken, kaum knackbaren Passwörtern geschützt werden können, setzt man auf den Passwortmanager Sticky Password.

So kann man mit drei einfach bedienbaren Programmen, die selbständig und meist unmerkbar im Hintergrund arbeiten, die Sicherheit der Rechner bedeutend verbessern.

Das Team von Jakobsoftware wünscht Ihnen an dieser Stelle ein frohes Fest, ein paar besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Freundliche Erinnerung: Heute schon ein Backup gemacht?

langmeier-software-logoHand aufs Herz: Wann haben Sie Ihr letztes Backup von Ihrem Rechner und den wichtigen Daten gemacht? Oftmals lautet die Antwort darauf – oh, schon einige Tage oder gar Wochen nicht mehr! Insbesondere dann, wenn man die Backups manuell startet und keine Automatisierung nutzt, kann man das schon mal vergessen.

Mit Langmeier Backup kann man solche Backups einfach und automatisiert im Hintergrund ausführen lassen. Oder den angelegten Backup-Job einfach per Doppelklick auf das Backup-Job-Symbol auf dem Desktop starten. Das spart gegenüber dem händischen Umkopieren von Dateien etwa auf USB-Laufwerke Zeit und Aufwand. Dadurch sinkt auch die Rate der „verpassten Backups“, weil gerade die Zeit oder die Lust fehlt, sich darum zu kümmern.

Langmeier Backup Professional lässt sich als 30-Tage-Test kostenlos auf unseren Download-Seiten herunterladen. Es vereinfacht den Backup-Prozess und hilft so, vor Datenverlust etwa durch Verschlüsselungstrojaner zu schützen. Probieren Sie es einfach mal aus!

WLAN-Lücke „KRACK“ – wie handeln?

Am Montag gab es mit einem großen Knall die Veröffentlichung von Details zu einer Lücke im bislang als sicher geltenden WLAN-Verschlüsselungsprotokoll WPA2. Durch einen Designfehler in der Spezifikation ist es möglich, Clients dazu zu nötigen, einen bereits genutzten Schlüssel erneut einzusetzen. Angreifer in physikalischer Nähe zum WLAN können dadurch im schlimmsten Fall die Kommunikation mitlesen, als sei sie nicht verschlüsselt. Ein aktiver Eingriff in die Kommunikation oder gar die Nutzung des WLANs ist dadurch jedoch nicht möglich oder sehr unwahrscheinlich.

Viele Hersteller haben Aktualisierungen ihrer Produkte angekündigt. Bei Verfügbarkeit sollten diese so schnell wie möglich eingespielt werden. Beispielsweise Microsoft hat bereits mit dem Oktober-Update für Windows die Lücke geschlossen, Apple hat für alle unterstützten Betriebssysteme Updates in einer Beta-Phase; unter Linux wird häufig hostapd genutzt, wofür ebenfalls aktuelle Pakete bereitstehen, die die meisten Distributionen schon verteilen. Problematischer sind Android-Smartphones. Ältere Geräte erhalten in der Regel gar keine Updates mehr und weisen die Schwachstelle dadurch dauerhaft auf. Aber auch hier sollte man regelmäßig prüfen, ob der Hersteller eine Aktualisierung anbietet.

Da die Sicherheitslücke im Kern das Mitlauschen ermöglicht, sind insbesondere Firmen, die ein gewisses Know-how in ihrem Fachbereich aufweisen, potenziell lukrative Angriffsziele. Industriespionage wäre durch KRACK einfacher durchzuführen. Was bereits hilft, ist der Einsatz von TLS-gesicherten Verbindungen etwa für das Abrufen von E-Mails und beim Ansurfen von Websites; viele Webseiten bieten Verschlüsselung inzwischen standardmäßig an. Insbesondere in Firmen reicht dieser Hinweis jedoch nicht. Hier schafft etwa der Einsatz von ViPNet Abhilfe. ViPNet verschlüsselt sogar die Kommunikation im lokalen Netz bereits, sodass Angreifer im gleichen Netz nichts mitschneiden können.

Älteres Windows erhält Patches teils später

Google-Sicherheitsforscher haben herausgefunden, dass Microsoft Sicherheitslücken in Windows 10 geschlossen hat, in Windows 7 und 8 jedoch nicht – sondern dort erst mit größerer Verzögerung. Geschlossen haben die Redmonder die Lücken in älterem Windows erst kurz vor der Veröffentlichung von Details dazu durch die Sicherheitsforscher.

Damit ist das Risiko, mit älteren Windows-Versionen zu arbeiten und im Netz unterwegs zu sein, unnötig erhöht. Seit längerem ist bekannt, dass die Cyberkriminellen offensichtlich die Änderungen am System durch Windows-Updates untersuchen, um so Informationen über geschlossene Sicherheitslücken zu erlangen. Diese können sie dann angreifen, da in Unternehmen oftmals die Windows-Updates nicht ohne Kompatibilitätsprüfung eingespielt werden und dort somit zahlreiche Rechner weiterhin verwundbar sind.

Zusätzlich sind offenbar auch ältere Windows-Versionen durch die verspäteten Patches von Microsoft potenzielles Angriffsziel. Daher empfiehlt sich, wenn möglich auf die aktuelle Windows-Version umzusteigen, so das noch nicht geschehen ist. Zudem sollten stets alle Windows-Updates sowie Software-Aktualisierungen eingespielt werden und die Rechner neben einem aktuellen Virenschutz auch mit Backup-Software für regelmäßige Sicherungen der wichtigen Daten ausgestattet sein. So minimiert man die Angriffsfläche und kann im Schadensfall dennoch rasch weiterarbeiten.