Buchstäblich in Bewegung!
Haben Sie jemals eine Aufnahme eines spektakulären Skisprungs gemacht und gewünscht, Sie könnten das Bild einfrieren wie die Profis?
Mehrfachbelichtungen
Mit der Funktion Mehrfachbelichtungen verbinden in Zoner Photo Studio 13 ist es einfacher als Sie denken. Beginnen Sie mit einer Reihe von Quellbildern, die Sie vom selben Ort aus aufgenommen haben und lassen Sie sie von Zoner Photo Studio verbinden. Im Ergebnis sehen Sie jedes Detail in der Bewegung - Schritt für Schritt!
Die Aufnahme der Quellbilder
Wenn Sie die Quellbilder für eine Mehrfachbelichtung aufnehmen, sollten Sie am besten ein Stativ verwenden. Eine feste Aufnahmeposition macht die digitale Bearbeitung im Anschluss wesentlich einfacher. Die Belichtungsspeicherung oder die Serienbildfunktion hilft Ihnen, alle Phasen einer Bewegung gleichmäßig festzuhalten.
Die Serienbildfunktion erzeugt mehrere Bilder durch einen Klick auf den Auslöser. Die meisten modernen Digitalkameras sind mit dieser Funktion ausgestattet. Stellen Sie sicher, dass in den Einstellungen der Kamera die Serienbildfunktion aktiviert ist.
Die Auswahl der Bilder
Verwenden Sie dabei nicht jede Aufnahme für die Mehrfachbelichtung. Wählen Sie nur die aus, die sich nicht überlappen und jene, die jede Bewegungsphase abbilden. Ob sich die Bilder überlappen, können Sie ganz einfach testen, indem Sie die Bilder übereinander kopieren.
Nutzen Sie dafür die Funktion Arbeitsebene Bild mit einer Transparenz von 50% so dass die Objekte beider Aufnahmen sichtbar werden. Alternativ können Sie dies auch durch Erstellen | Mehrfachbelichtungen verbinden | Bilder ausrichten testen. Wählen Sie zunächst alle Bilder einer Serienbildaufnahme aus. Indem Sie auf die Bilder in der linken Spalte klicken, können Sie die Position des beweglichen Objekts im Verhältnis zur ersten Aufnahme der Serie prüfen.
Die Montage der Einzelbilder
Markieren Sie alle ausgewählten Bilder und klicken Sie auf Erstellen | Mehrfachbelichtungen verbinden | Bewegliche Objekte entfernen.... Kümmern Sie sich nicht um die Bezeichnung, wir werden diese Funktion nicht nutzen, um ein bewegliches Objekt zu entfernen, sondern um mehrere Kopien des Objekts im Endprodukt unterzubringen.
Wenn Sie die Bilder ohne Stativ aufgenommen haben, wird der Assistent versuchen, alle Bilder auszurichten, da nur korrekt ausgerichtete Bilder zusammengefügt werden können.

Der Assistent
Sollten Probleme auftauchen (Ihre Bilder haben unterschiedliche Größenverhältnisse, können nicht ausgerichtet werden usw.), schauen Sie sich die Auswahl noch einmal an um sicher zu gehen, dass Sie nicht aus Versehen ein Bild einer anderen Serienbildaufnahme mit ausgewählt haben. Sie können auch versuchen, die Bilder per Hand auszuwählen. Die Spalte auf der linken Seite zeigt Ihnen die verwendeten Quellbilder. Das erste Foto bildet dabei die Basis, mit der die anderen Bilder verglichen werden. Für die Feinabstimmung bei der Ausrichtung, wählen Sie eines der Bilder und klicken Sie auf gemeinsame Punkte bearbeiten. Die Bilder werden nun nebeneinander angezeigt; farbige Quadrate markieren die gemeinsamen Punkte der beiden Bilder. Durch anklicken und bewegen kann Ihre Position verändert werden.

Das Ausrichten der Bilder
Wenn es Ihnen nicht beim ersten Mal gelingt, brauchbare Quellbilder aufzunehmen, werfen Sie nicht gleich Ihre Kamera in den Müll, versuchen Sie es mit langsameren Bewegungsszenen - Übung macht den Meister! Sind alle Bilder ausgerichtet, klicken Sie auf weiter, um das endgültige Bild zu erzeugen. Da Sie alle Kopien der beweglichen Objekte in Ihrem Bild sehen möchten anstatt Sie zu entfernen, aktivieren Sie Objekte duplizieren. Sind Ihre Bilder mit dem Stativ oder einer ruhigen Hand aufgenommen und gibt es keine Überlappungen, sollte die Bearbeitung kein Problem sein. Zum Schluss klicken Sie auf Weiter, um das Bild in voller Größe zu sehen, es zu speichern, oder im Editor zu bearbeiten.

Auf der linken Seite ein Bild ohne duplizierte Objekte. Auf der rechten Seite duplizierte Objekte.
Wenn Sie die Quellbilder ohne Stativ aufgenommen haben, kann die Ausrichtung fehlschlagen; dies führt zur Verdopplung von Bildbereichen oder "geisterhaften" halbtransparenten Bildrelikten. Für eine manuelle Korrektur der “Geister” klicken Sie auf den Button mit dem Rechteck “Bereiche im Bild manuell korrigieren” und wählen Sie den entsprechenden Bildbereich aus. In dem nun erscheinenden neuen Fenster klicken Sie auf das Quellbild, welches Sie für das Endprodukt nutzen möchten.

Die Nachbereitung
Wenn Sie mit der Bearbeitung zufrieden sind, klicken Sie auf Weiter um die endgültige Version anzeigen zu lassen, die Sie dann bei Bedarf im Editor bearbeiten oder speichern können. Viel Spaß mit dieser tollen Technik, mit der Sie sicher viele beeindruckende Bilder erstellen werden!