Bildretusche: Bilder mit Klon-Stempel und Korrekturpinsel retuschieren
Bildretusche gehörte schon immer zu den komplexen Bearbeitungsmethoden, die nicht jeder ausprobieren möchte. Doch mit neuen Technologien gelingt das fast Jedem!
Retouching pictures
Bestimmt ist Ihnen das auch schon passiert: Sie machen ein Bild und auf dem Display scheint alles zu stimmen, doch wenn Sie es am Computer anschauen, bemerken Sie die Probleme, wie z.B. einen Ast, der in das Bild hinein ragt. Mit fortgeschrittenen Bildbearbeitungstechnologien können Sie das perfekte Foto ohne störende Objekte erstellen.
Ist Bildretusche... Unmoralisch?
Zoner Photo Studio bietet zwei Werkzeuge für die klassische Aufgabe der Retusche – Fehler zu entfernen. Das eine ist der Klon-Stempel, das andere der Korrekturpinsel, der in Version 13 integriert wurde. Im Endeffekt gleichen sich beide, doch gibt es einen entscheidenden Unterschied. Während der Klon-Stempel einen ausgewählten Bereich des Bildes an eine andere Stelle kopiert, tut dies der Korrekturpinsel nur mit der Struktur, während der Farbton von der Zielregion erhalten bleibt.
Auch zu Zeiten der analogen Fotografie war die Retusche ein Mittel, um Bilddefekte zu eliminieren (Staub, Haare, usw.). Heute wie damals war sie ein Schritt auf dem Weg zum perfekten Bild. In der analogen Fotografie beinhalteten die Schritte meist ein Abwedeln oder Nachbelichten, gefolgt von der Tintenretusche (Für Schwarz-Weiß Bilder). Im digitalen Zeitalter, kann die Retusche nahezu jede Funktion beinhalten, die das Bild auf irgendeine Art und Weise ändert – von der Benutzung des Klon-Stempels zur Rote-Augen Korrektur bis hin zur Bildkollage.
Die Grundbegriffe des Klonens
There are two tools you can use in Zoner Photo Studio for the most classic retouching task&emdash;removing defects. One is the Clone Stamp; the other is the Healing Brush, added in version 13. They are similar in effect, but there is an important difference between them. While the Clone Stamp intelligently copies one part of a picture onto another, the Healing Brush intelligently copies only the structure in this way, with the coloring coming from the target region instead.
Schauen wir uns nun an, wie man so Bilddefekte entfernen kann (Kratzer, störende Bildelemente usw.).

Hier sehen Sie die Optionen-Toolbar bei aktivem Klon-Stempel und Korrekturpinsel
Um mit Klon-Stempel oder Korrekturpinsel zu arbeiten, klicken Sie auf die entsprechenden Buttons im Hauptmenü des Editors auf der linken Seite. Bei beiden Werkzeugen sind die gleichen Einstellungen verfügbar: Durchmesser, Deckung, Dichte, Weichzeichnen und Abstand. Um einen Quellbereich auszuwählen, drücken Sie die Strg Taste. Der Cursor wird zum Fadenkreuz. Klicken Sie auf den gewünschten Quellbereich. Wenn Sie jetzt die Strg Taste loslassen, wird der Cursor zu einem Kreis mit dem Durchmesser, den Sie vorher festgelegt haben. Jetzt können Sie mit der Retusche beginnen. Das Bild unten zeigt Ihnen, wie die Funktionen Weichzeichnen und Deckung arbeiten.

Die Ergebnisse unterschiedlicher Einstellungen bei Weichzeichnen und Deckung
Ausgerichtet oder nicht? Stempel oder Pinsel?
Wenn Sie große Bildbereiche mit dem Klon-Stempel retuschieren möchten, achten Sie darauf, keine wieder erkennbaren Strukturen vom Quellbereich in den Zielbereich zu kopieren. Ein dünner Zweig z.B. genügt, und selbst ein oberflächlicher Betrachter erkennt die Retusche.
Die Option Ausgerichtet ist sehr hilfreich, um dieses Problem zu vermeiden. Sie ermittelt, ob das Klonen immer von demselben Quellbereich aus startet, oder der Quellbereich sich immer entlang des Zielbereichs bewegt. Diese Variante ist für die Retusche größerer Bildbereiche sehr nützlich – trotzdem bleibt immer noch das Problem der erkennbaren Struktur bestehen.
Ein passendes Stück zu finden ist bei großen Flächen oft nicht einfach – hier kommt der Korrekturpinsel ins Spiel, der die Tönung des Zielbereichs erhält und nur die Struktur des Quellbereichs übernimmt.

Auf der linken Seite ein Beispiel für die (misslungene) Retusche mit dem Klon-Stempel. Auf der rechten Seite die Bearbeitung mit dem Korrekturpinsel.
Beim Beseitigen störender Bildelemente leistet der Klon-Stempel gute Dienste, außerdem kann er bei der Portraitretusche sehr hilfreich sein. Der oder die Portraitierte wird über die nachträgliche Beseitigung von z.B. Hautunreinheiten glücklich sein. Für diese Arbeit lassen Sie die Ausgerichtet Option am besten abgeschaltet und wählen sorgfältig den Quellbereich aus, der der Hauttönung des Zielbereichs am nächsten kommt. Wenn Sie ein Notebook benutzen, achten Sie auf die richtige Neigung Ihres Displays: Bei einem falschen Neigungswinkel ist die Stärke der Retusche unter Umständen nicht so gut erkennbar.

Auf der linken Seite das Original. Auf der rechten Seite: Ein in die Stirn gefallenes Haar wurde wegretuschiert.